Appenzeller und MixDüsseldorf , Grevenbroich

Anmeldegebühr für „Große Hunde“

Wer sich einen Schäferhund, Labrador oder Boxer anschafft, muss bei der Anmeldung 25 Euro zahlen.

Hundebesitzer werden zusätzlich zur Kasse gebeten. Für die Anmeldung eines „großen Hundes“ müssen Bürger ab sofort eine Anmeldegebühr von 25 Euro bezahlen. Darauf verweisen die Stadtverwaltungen. Hintergrund sei die Änderung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes NRW. Als „Große Hunde“ gelten zum Beispiel folgende Hunderassen: Schäferhund, Labrador oder Boxer. Die Widerristhöhe (bei ausgewachsenen Hunden) muss höher als 40 Zentimeter sein oder das Körpergewicht 20 Kilogramm übersteigen. Die Anmeldegebühr wird fällig, sobald die Hunde beim Ordnungsamt oder Bürgerbüro angemeldet wird. Gebührenbefreiung oder Ermäßigungen sind nicht möglich. Betroffen sind von der Regelung alle Bürger, die sich einen neuen „Großen Hund“ zulegen.

Voraussetzung, um einen Hund anmelden zu können. Kennzeichnung des Hundes mit einem Mikrochip.

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung eines Hundes.

  • Sachkundenachweis oder Jagdschein

Bei großen Hunden wird der Sachkundenachweis erbracht durch:

  • Bescheinigung eines anerkannten Sachverständigen
  • Bescheinigung einer anerkannten Stelle
  • Bescheinigung eines autorisierten Tierarztes

Weiterhin gelten als sachkundig Personen, die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes mehr als 3 Jahre einen großen Hund gehalten haben und es dabei zu keinen ordnungsbehördlich erfassten Vorkommnissen gekommen ist und dies dem Ordnungsamt schriftlich versichert wird.

  • Nachweis der Haftpflichtversicherung

Als Halterin bzw. Halter eines Hundes sind Sie verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für Ihren Hund abzuschließen.

Für die aktuellen Hundebesitzer/innen ändert sich nichts. Wer seinen Hund pflichtgemäß angemeldet hat, müsse keine Gebühr nachträglich entrichten.

Die Höhe, der Hundesteuer, kann jede Gemeinde individuell festlegen. Erfragen sie die aktuelle Hundesteuer bei ihrem Ordnungsamt oder Bürgerbüro. In den meisten Gemeinden gibt es eine Prämienstaffelung für einen Hund, zwei Hunde oder mehr als zwei Hunde. Die Halter „gefährlicher Hunde“ müssen gesonderte Auflagen erfüllen. Die Hundesteuer für „Gefährliche Hunde“ wird gesondert gestaffelt und ist um ein vielfaches höher. Um mehr zu erfahren, fragen sie bitte bei ihrer zuständigen Stadt oder Gemeinde nach.

Städte und Gemeinde entdecken Hundehalter und Hundehalterinnen immer mehr als zusätzliche Einnahmequelle.

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